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Photoshop Arbeitsbereiche

Donnerstag, 11. Dezember 2008

In Photoshop kann man seine Arbeitsbereiche speichern und so jederzeit darauf zugreifen.

Man erreicht die relevanten Befehle unter Fenster->Arbeitsbereich. Hier findet man einige schon vorinstallierter Arbeitsbereiche. Diese sind durchaus einmal einen Blick wert! Wenn man jedoch den Arbeitsbereich nach seinen Wünschen eingerichtet hat (Palettenposition, Menüanpassung und Tastaturbefehle), kann man diesen hier auch speichern – dritter Eintrag von unten.

Es empfiehlt sich – gerade beim Arbeiten mit dem Cintiq 12WX – mehrere Arbeitsbereiche zu erstellen. Beispielsweise

  • für den EInmonitor-Betrieb. Hier wird das Cintiq als reines Tablett ohne Bildschirmfunktion genutzt und alle Paletten, Fenster, etc. befinden sich auf dem Hauptbildschirm.
  • für das Zeichnen nur am Cintiq, wobei hier die wichtigsten/benötigten Paletten am rechten Rand klein positioniert sind.
  • für das Arbeiten im Zweimonitor-Betrieb. Hier wird das Cintiq zum Arbeiten verwendet und die Paletten groß am ersten Bildschirm abgelegt. So hält man sich die Arbeitsfläche frei und kann mittels Displaywechsel schnell von einem zum anderen Bildschirm wechseln.

Natürlich wird sich beim Arbeiten, je nach Projekt und Situation, eine Mischung der Vorschläge ergeben – dies ist auch durchaus zu begrüßen um neue Formen des Arbeitens zu entwickeln. Es ist jedoch angenehm, wenn man immer wieder und schnell per “ein-zwei” Klicks zu seinem ursprünglichen Arbeitsbereich zurück kehren kann.
Tipp:
Man kann sich für Arbeitsbereiche auch Shortcuts erstellen. Einstellbar unter Bearbeiten->Tastaturbefehle… . Weiters kann der Arbeitsbereich auch schnell über seinen Namen rechts in der Anwendungsleiste (siehe Bild oben) ausgewählt werden.

Erstellen eines Bleistiftes

Mittwoch, 10. Dezember 2008

In Photoshop mit einem “Bleistift” zu zeichnen ist nicht schwer. Hierfür braucht man nur ein paar Einstellungen in der Pinselpalette zu treffen.

Die Pinselpalette bekommt man unter Fenster->Pinsel. Hier wählt man sich im Menüpunkt der Pinselform eine runde Pinselspitze aus. (Diese sind meist im oberen Bereich der Pinselformen zu finden. Falls dies nicht der Fall ist, einfach die Pinsel zurücksetzen. Die Option hierfür findet man im Flyout-Menü der Pinselpalette.)

Als nächsten Schritt stellt man den Durchmesser auf ca. 4px ein (dies ist abhängig von der jeweiligen Auflösung der Zeichenfläche) und die Härte auf 100%. Weiters die Checkbox für Abstand aktivieren und den selbigen auf 25% einstellen.

Als nächstes den Menüpunkt Formeigenschaften anwählen. Hier den Größen-Jitter auf ca. 60% stellen. Damit wird das unregelmäßige Aussehen des Bleistiftes gesteuert. Diesen Wert kann man verändern, um die Anmutung des Striches zu bestimmen. Die Steuerung auf “Zeichenstift-Druck” stellen. Somit wird der Durchmesser des Striches vom Druck des Stiftes gesteuert. Damit der Strich nicht komplett dünn wird, wird der Mindestdurchmesser auf 25% gestellt. D.h. bei geringstem Aufdrücken ist die Strichstärke noch immer 1/4 des zu Beginn eingestellten Durchmessers.

Als nächstes zum Menüpunkt Andere Einstellungen wechseln. Hier die Steuerung für den Fluss auf “Zeichenstift-Druck” stellen. Die übrigen Einstellungen auf 0% bzw. die Steuerung für die Deckkraft auf “Aus” stellen.

Danach alle eventuell zuvor schon gesetzten Checkboxen deaktivieren und überprüfen, dass nur noch diejenigen für Formeigenschaften, Andere Eigenschaften und Glättung aktiviert sind. (Glättung bewirkt glattere Kurven).

Jetzt sind alle Einstellungen in der Pinselpalette getroffen und man braucht nur noch den Fluss (Steuerungsleiste) auf ca. 30% einstellen. Somit wird weniger “Farbe” aufgetragen.

Wenn man diese Einstellungen getroffen hat, kann man seinen “Bleistift” über die Zeichenfläche bringen und drauf los zeichnen.

 

Tipp:

Damit man sich nicht jedes Mal aufs neue die Einstellungen zusammen suchen muss, wäre es nicht von Nachteil sich diese zu speichern. Hierzu öffnet man die Palette Werkzeugvorgaben und klickt auf den kleinen Abreißblock am unteren Ende der Palette.

Nun noch einen sprechenden Namen vergeben und auswählen, ob die aktuelle Vordergrundfarbe mit dem Stift gespeichert werden soll. Ab jetzt kann mit einem Klick alle Einstellungen wieder aufrufen.

Kollektionen Bridge CS4

Dienstag, 09. Dezember 2008

Ich bin bekennender Liebhaber der Adobe Bridge. Mit Bridge CS4 (Version 3.0) sind wieder eine Menge Funktionen hinzugekommen bzw. auch einige bestehende verbessert worden.

Eine Funktion die in den vorherigen Versionen eher untergegangen ist, war die der Kollektionen. Hier konnte man seine Suchergebnisse speichern und somit später wieder darauf zugreifen. Dies war aber eher “versteckt” und wurde somit nicht oder nur kaum genutzt. 

In der aktuellen Version hat sich dieses Schattendasein aufgehört. Ab nun gibt es eine eigene Palette mit dem Namen “Kollektionen“. Hier kann man sich – ähnlich wie in Lightroom – Ordner (Kollektionen) erstellen in die man Bilder hineinschieben kann. Beispielsweise alle Dateien zu einem gewissen Projekt. 

Weiters gibt es die Möglichkeit “Smart-Kollektionen” anzulegen. Diese durchsuchen vom Benutzer bestimmte Ordner nach definierbaren Eigenschaften. Beispielsweise den Ordner XY (und dessen Unterordner) nach Inhalten die 4 oder mehr Sterne haben. Diese Smart-Kollektionen aktualisieren sich natürlich selbständig. Somit werden Änderungen sofort mit einbezogen.

Tipp:

Man kann sich eine spezielle Art von Smart-Kollektionen erstellen. Hierzu wählt man bei “Quelle – Suchen in:” die Option “Aktuellen Ordner durchsuchen” auswählen. Somit kann man wenn man die Eigenschaft XY sucht, durch das Filesystem navigieren und am gewünschten Ort einfach auf die Kollektion klicken. Diese Smart-Kollektion durchsucht somit immer den aktuellen Ordner (und dessen Unterordner)

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